Auf die Frage von Albert Einstein,

was er denn mit dem Gruß Namaste ausdrücken wolle, soll Mahatma Gandhi folgendes geantwortet haben:

„Ich ehre den Platz in Dir, in dem das gesamte Universum residiert. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in Dir. Ich ehre den Platz in Dir, wo, wenn Du dort bist und auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind.“

 

 


Der Weg der Achtsamkeit ist die Erforschung des Selbst und ist für mich der Weg zu beständigem Glück. Es bedeutet im Einklang mit sich selbst zu sein. Wenn wir im Einklang mit uns selbst sind, bietet das die beste Grundlage für beständiges Glück. 

 

Durch regelmäßige Beobachtung und Meditation lernen wir uns selbst zu finden, Gedanken frei von Bewertungen zu betrachten, unseren Körper wahrzunehmen, unsere Gefühle zu benennen und zu fühlen, den Atem zu erforschen und das Gelernte allmählich vom Kopf ins Herz tropfen zu lassen. Wir nehmen eine Beobachtungsposition ein, wertfrei, und lassen diese dann in unser Herz. 

 

Auch unsere Grundhaltung im Außen ist von Bedeutung. Dabei gilt es Emotionen wie Hass, Neid, Wut … abzulegen. Es ist wichtig bei uns selbst zu bleiben, die Anderen sind nur die Auslöser.

 

Es ist aber auch wichtig milde mit sich selbst zu sein, denn wir können nicht gleich alles ablegen. 

 

Wenn wir das Ziel verfolgen durch Achtsamkeit beständiges Glück zu erreichen dann müssen wir uns natürlich erstmal der Frage zuwenden was beständiges Glück eigentlich ist – für mich? 

 

Wenn wir das Glück im Außen suchen z.B. durch materielle Dinge, dann sind wir nur kurzfristig glücklich aber langfristig macht es uns nicht glücklich.

 

Beständiges Glück können wir somit nur durch unsere innere Grundhaltung und unseren klaren Geist erlangen. Der Unterschied zu den materiellen Dingen ist, dass es nicht vergänglich ist und somit dauerhaft behalten und gesteigert werden kann.

 

Wenn wir uns unserer inneren Grundhaltung bewusst werden, können wir diese auch ändern oder vertiefen.

 

Wir sind allein für unser Glück und unsere Qualität im Leben verantwortlich, niemand sonst.

 

Es liegt an uns Entscheidungen zu treffen wie wir durch unser eigenes Leben und das der Anderen gehen möchten.

 

Buddha sagt: Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt.

 

Was ist für mich stimmig, wahr und gut?

 

Durch die schnelllebige, unruhige Zeit in der wir leben haben wir verlernt, auf unsere innere Stimme zu hören. Wir können nicht erwarten einen klaren Geist zu erlangen wenn wir uns täglich, bewusst oder unbewusst, mit neuen Reizüberflutungen trüben.

 

Wir dürfen lernen die Flut an Informationen mit Bedacht zu überprüfen, einen Achtsamkeitsfilter integrieren und uns anschließend entscheiden, die für uns wichtigen Informationen aufzunehmen.

 

Solange wir mit unserem Autopiloten durch unser Leben gehen und gar nicht merken was wir denken, fühlen und spüren haben wir auch nicht das Bedürfnis etwas zu ändern. Zumindest solange bis unser Körper nicht mehr kann. Daher gilt es Achtsamkeit in unseren Körper, in unsere Gefühle und Gedanken zu integrieren. 

 

Öffne den Raum dafür dich bedingungslos und andere absichtslos zu lieben, integriere täglich 5 Minuten Dankbarkeit in deinem Leben und Veränderung ist unausweichlich.

 

Von HERZen

Namaste 🕉️☯️ Elke